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Sachverständiger für Straßenverkehrsunfälle und Kfz-Technik

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Crashversuch anlässlich eines Fachseminars bei cts in Münster.

Umweltzonen sind wirkungslos  

Dies ergaben u.a. Untersuchungen des ADAC. Man hätte dies auch schon in einem Bericht des Umweltbundesamtes von 2005 lesen können, vor der Einführung.
Wenn selbst die Aussperrung von Fahrzeugen mit hohem Schadstoffausstoß keine Wirkung zeigt, kann auch eine Ausweitung der Fahrverbote auf Pkw mit roter oder gelber Plakette die Schadstoffkonzentration nicht messbar vermindern. Die Mobilität der betroffenen Autofahrer wird allerdings erheblich einschränkt.
 

 Warum also dieser Plakettenschwindel? 

Es geht allein darum, dass die Industrie teure Nachrüstlösungen oder gleich neue Autos verkaufen kann. Wenn damit noch die Banken durch Vergabe von Krediten verdienen können, ist das Ziel der Regierung erreicht : Wirtschaftswachstum um jeden Preis und mit allen Mitteln. Betroffen sind -mal wieder- die weniger Begüterten, die sich kein neues Auto leisten können und dadurch privat oder geschäftlich benachteiligt werden. 

 

Emissionsbetrogene Kfz-Steuer

 Die neue Kfz-Steuer berechnet sich u.a. nach dem CO2 Ausstoß. CO2 ist kein Schadstoff, sondern, zusammen mit Wasser, das Produkt einer vollständigen Verbrennung. Jahrelang hat die Autoindustrie z.B. den Katalysator entwickelt, damit eben keine Schadstoffe, sondern nur möglichst nur noch CO2 und Wasser entstehen. Jetzt wird vermutet, dass CO2 das Klima verändert und dagegen hilft nur wenig Benzin zu verbrennen.

 

 Von daher ist auch die neue Kfz-Steuer völliger Unfug, denn es ist unerheblich wie viel CO2 das Auto ausstoßen WÜRDE, wenn es fahren TÄTE. Wichtig ist wie viel Benzin tatsächlich verbrannt wird und das hängt z.B. auch davon ab, ob man die 400m zum Bäcker, zum Kindergarten oder zur Schule mit dem Auto fährt oder zu Fuß geht und eben nicht von dem alleinigen Besitz eines Autos! 

 

 Wer viel Benzin kauft, verursacht viel CO2-Emissionen, so einfach ist das. Von daher haben wir die emissionsbezogene Kfz-Steuer schon lange, nur heißt sie Mineralölsteuer.

 

Plakettenschwindel und Feinstaub 

Weitgehend unbekannt ist wohl die Tatsache, dass der größte Teil der verkehrsbedingten Feinstaubemissionen –ca. 2/3 - durch Reifenabrieb entsteht und nicht durch Abgase. Auch dieser Feinstaub enthält PAKs (polizyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), die krebserregend sind. Ein neuer 2,5 Tonnen schwerer SUV mit riesigen Breitreifen und GRÜNER Plakette produziert definitiv deutlich mehr krebserregenden Feinstaub als ein 20 Jahre alter Diesel-Golf, der aufgrund der aktuellen Unrechtslage ein Fahrverbot erhält. Vom Klimaschutz nicht zu reden, denn der alte Golf verbraucht 5l und der neue SUV 12l im Stadtverkehr. Aber dass Klimaschutz politischen und wirtschaftlichen Interessen nachgestellt ist, haben wir ja gerade erst in Kopenhagen erfahren.

 

Elektroauto, die Lösung?   

Es ist verantwortungslos das Elektroauto als die Lösung der Umweltprobleme oder gar als emissionsfreies Fahrzeug hinzustellen. Es sei denn, man denkt der Strom kommt aus der Steckdose. Strom muss erzeugt werden. Der Wirkungsgrad thermischer Kraftwerke entspricht etwa dem eines modernen Dieselmotors. Hinzu kommen Leitungs- und Transformationsverluste, bis der Strom bei uns ankommt. D.h. die Emissionen entstehen halt woanders; von den unkalkulierbaren Risiken der Kernkraft gar nicht zu reden... Der Strom aus erneuerbaren Energien reicht nicht mal für den bisherigen Bedarf.

 

So wichtig es auch ist, alle möglichen Alternativantriebe weiter zu entwickeln, so sieht doch die aktuell geschürte Euphorie allzu stark nach (Atom)strom-Lobbyismus aus.

 

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